Retouche oder Visagistin

Sagen wir es einmal so :  ‚Wer bei der Visagistin spart, spart am falschen Ort…‘

Ihr könnt noch so ein hübsches Model vor der Kamera haben, das Licht bringt alles an die Oberfläche…

Jedes Gesicht hat Kanten und Ecken. Seien es nun Narben einer Akne aus der Jugendzeit oder es sind Pigmentflecken die das Alter mit sich bringt.
Wer dies auf dem Bild haben will und das womöglich auch gewünscht ist, der kann sich den restlichen Text ersparen. Diejenigen die Beauty-Portraits im Sinne haben sollten sich nun genau überlegen :

– Möchte ich Stunden vor dem Computer verbringen und das Rohbild von Pickeln und Narben säubern.

– Will ich mit dem Photoshop Farbpinsel ein Makeup malen ?

Solltet Ihr wie auch ich zum Schluss kommen, dass fotografieren mehr Spass macht wie die Computerarbeit, ist eine Visabegleitung am Set unabdingbar.

Die Visagistin nimmt Euch eine Menge Arbeit ab…
In der Zeit in der das Model geschminkt wird habt Ihr Zeit für Euch. Baut das Licht auf, schaut Euch die Location nochmal an.
Es bleibt Zeit für ein paar Probebilder – welchen Ausschnitt wähle ich, wo stehe ich am besten etc.

Aber eben, die Visa kommt nicht aus Jux und Tollerei. Sie arbeitet genau wie Ihr…
Aus diesem Grund will sie auch einen Lohn.

Eine gut ausgebildete Visagistin (nebenbei, es soll auch Männer geben in diesem Beruf) verlangt mindestens CHF 100.- die Stunde.
Diese Ausgabe müsst Ihr beim Kundenshooting im Voraus einplanen. Dem Kunden wird in den meisten Fällen das Verständnis dafür fehlen, aus diesem Grund braucht es Überzeugungskraft und vor/nachher-Bilder anhand derer Ihr den Sinn der Ausgabe erklären könnt – einen weiblichen Kunden könnt Ihr hier schneller überzeugen wie einen Mann – der hält sich meist schon von Natur aus schön 🙂

Hier ein Beispiel wie eine Visagistin das Gesicht eines professionellen Fotomodels verändert:

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